Unsere Betriebe in Schleswig-Holstein sind innovativ und bereit, ihre Anbausysteme weiterzuentwickeln. Mit den bereitgestellten 4,5 Millionen Euro setzen wir einen wichtigen Impuls, um Fruchtfolgen breiter aufzustellen und den heimischen Eiweißpflanzenanbau gezielt zu stärken.
Vielfältige Fruchtfolgen seien ein zentraler Baustein für zukunftsfeste Betriebe. Der verstärkte Anbau von Leguminosen wie Erbsen oder Ackerbohnen verbessert die Bodenfruchtbarkeit, steigert die Stickstoffeffizienz und kann dazu beitragen, Nährstoffeinträge in unsere Gewässer zu reduzieren. Gleichzeitig stärken wir damit die regionale Eiweißversorgung und verringern Importabhängigkeiten.
Besonders positiv bewerten ist, dass das Programm als Agrarumwelt- und Klimamaßnahme ausgestaltet ist und damit ökologische Ziele mit wirtschaftlicher Stabilität verbindet. Planungssicherheit über drei Jahre und eine klare, praxistaugliche Ausgestaltung sind entscheidend, damit möglichst viele Betriebe teilnehmen. Wer heute in Vielfalt investiert, investiert in die Resilienz seines Hofes.
Das Programm bietet eine echte Chance, Klimaschutz, Gewässerschutz und wirtschaftlichen Erfolg zusammenzubringen. Schleswig-Holstein zeigt damit erneut, dass moderne Landwirtschaft und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen.

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